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Die Hauptschule in Duisburg stirbt aus

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"2015 wird es in Duisburg keine Hauptschule mehr geben", schätzt Ralf Hörsken, Geschäftsführer der Duisburger Bildungsholding. Und auch für die Realschule sind aktuell in Rheinhausen schon "schulorganisatorische Maßnahmen" unausweichlich. Unabdinglich ist für Hörsken eine Schulstrukturdebatte, wobei allerdings schon jetzt seiner Meinung nach die Hauptschule in Duisburg nicht mehr zu retten ist. Deshalb müsse die Debatte um die Zukunft der Real- und Gesamtschulen geführt werden.

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Aufsteigerbilanz ist Schönfärberei des Kultusministeriums

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Vor fünf Jahren konnte einer von 400 Hauptschülern in die Realschule aufsteigen. Seither sind die Schülerzahlen an den Hauptschulen stark gesunken und aufwändige „Sanierungsarbeiten“ an dieser Schulform vorgenommen worden. Detlef Träbert, Bundesvorsitzender der AHS, kritisiert: „Dass aktuell jeder zweihundertste Hauptschüler in die Realschule aufsteigt, ist eine Veränderung auf extrem niedrigen Niveau bei veränderten Rahmenbedingungen – eine pure Schönfärberei des Schulministeriums.“ Dieses hatte in einer Pressemitteilung vom 4.2.2010 formuliert: „Das Aufsteigen klappt.“

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Steht die Hauptschule in Duisburg vor dem aus ?

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 Die Anmeldezahlen brachen ein. Von 4 300 Anmeldungen stadtweit haben sich nur 140 (!) oder drei Prozent für diese Schulform entschieden. Auch die Anmeldungen an den Realschulen gingen dramatisch zurück. 14 Prozent betrug der Verlust.

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Grundschulrektoren für längeres gemeinsames Lernen

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450 Grundschulleiterinnen und –leiter aus Nordrhein-Westfalen haben sich jetzt in einem Aufruf für längeres gemeinsames Lernen eingesetzt. Eine Woche, nachdem die Schüler der 4. Klassen ihr Halbjahreszeugnis zusammen mit der Empfehlung für den Besuch der weiterführenden Schule bekommen haben, erklären die Schulleiter, dass eine Schule leiten wollen, "die allen Kindern einen erfolgreichen Start ins lebenslange Lernen ermöglicht".

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Hohe Anmeldezahlen am Brandt-Kolleg

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Die sinkenden Schülerzahlen, die die Stadt Duisburg als Argument für die Schließung von zwei Berufskollegs - darunter das Rheinhauser Willy-Brandt-Berufskolleg (WBBK) - ins Feld führt, kann dessen Leiter Helmut Richter nach dem „Info- und Anmeldetag” am vergangenen Samstag nicht bestätigen
 

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