| Schüler-Strafkatalog wird zum Streitfall |
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Stadtschulpflegschaft nennt die Forderung des Bildungsforum einen"Vorschlag einer rückwärts gewandten Pädagogik"Mit „Erstaunen habe die Stadtschulpflegschaft Duisburg zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Schulleiter des Rheinhauser Bildungsforum einen gemeinsamen Strafkatalog erarbeiten wollen um Schülerinnen zu sanktionieren (Ausgabe 10. Dezember). „Dieser Vorschlag einer rückwärts gewandten Pädagogik sucht seines gleichen", kommentierte jetzt Frank Jakobs, Vorsitzender der stadtweiten Elternvertretung. Es sei zwar unstrittig, dass es Schüler gibt, deren Sozialkompetenz gewaltige Defizite aufweist. „Diesen aber mit einer Unpädagogik zu begegnen, ist der völlig falsche Ansatz", so Jakobs. Die Stadtschulpflegschaft vertrete den Ansatz, dass es mehr außerschulische Fachkräfte wie Sozialarbeiter sowie mehr Aus –und Weiterbildung zu diesem Thema geben müsse. „Die Nahtstelle zwischen Schule, Elternhaus, Jugendamt und Schulpsychologischem Dienst muss stärker geschlossen werden", schreibt der Vorsitzende. Der Gesetzgeber habe den Schulen heute schon ein probates Mittel in die Hand gegeben, Schule gemeinsam zu gestalten: das Schulprogramm als zentraler Bestandteil der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Schule. Einer der wesentlichsten Bestandteile eines Schulprogrammes sei, dass es gemeinsam mit Eltern erarbeitet und in der Schulkonferenz beschlossen werden muss. „Eltern, Schüler und Lehrer sind nicht weit von ihrem gemeinsamen Ziel entfernt, die Schulzeit erfolgreich zu durchlaufen. Mit einem geplanten Strafkatalog ist dieses Ziel mit Sicherheit nicht besser zu erreichen", so Jakobs. Quelle: NRZ |


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